es ist ein ewiges hin und her: jetzt sind die ethiopischen Truppen mal wieder in der Stadt, und damit sind wir mal wieder auf unsere 3 Etagen unseres compounds beschränkt. Ich muss sagen, heute stört mich das nicht so wahnsinnig. Es hat etwas für sich, im Halbschatten auf der Dachterasse zu sitzen, mit dem Funkgerät in der einen Hand, einer Tasse Tee in der anderen, und von Zeit zu Zeit ein paar Fragen zu beantworten, mit Sakatta als Uebersetzer, wenn sich das Notfallteam im Eifer des Gefechts mit Somalischen Worten übeschlägt und vergisst, dass ich sie dann nicht so wahnsinnig gut verstehe. Remote control, nennt sich das ... und ist zwar ein bisschen chaotisch, aber auf jeden Fall sehr bequem.
Komisch, gell? wenn man an Ethiopien denkt, hat man verhungernde Kinder vor Augen und Dürre und Trockenheit, aber nicht eine gefürchtete militärische Macht - aber aus der Sicht von hier stellt sich das ganz anders dar.
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2 Kommentare:
Liebe Christine, ... es ist sicherlich auch Gelegenheit die "Siebensachen" zu ordnen und allmählich Abschied zu nehmen, um die Rückflug anzutreten. Der Blick von hier auf das Land der vielen Stämme und Clans hat durch Deine Schilderungen viel Individualität, Menschennähe gewonnen. Wir freuen uns darauf, Dich bald fest in die Arme nehmen zu können. Bis dahin sei weiterhin besonders gut beschützt,herzliche Grüße
MaPa
Meine liebe Christine,
hast Du schon Daten für Deinen Rückflug?
Wir freuen uns jeden Tag ein bischen (riesig) mehr auf Dich :-)
Bleib tapfer und geniesse die letzten Tage!
Liebe Grüsse aus Zürich,
Frauki
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